| Das Wunder schafft die Zeit ab |
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Ein Absatz aus Kapitel 1.II.:Das Wunder minimiert den Bedarf an Zeit. Auf der Längs- oder Horizontalebene scheint die Erkenntnis der Gleichheit der Mitglieder der Sohnschaft eine fast endlose Zeit zu umfassen. Jedoch bringt das Wunder eine plötzliche Verschiebung von der horizontalen zur vertikalen Wahrnehmung mit sich. Dies führt ein Intervall ein, aus dem sowohl der Geber und als auch der Empfänger weiter vorgerückt in der Zeit auftauchen, als sie es sonst gewesen wären. Das Wunder hat somit die einzigartige Eigenschaft, die Zeit in dem Ausmaß abzuschaffen, als es die Zeitspanne, über die es sich erstreckt, überflüssig macht. Es gibt keine Beziehung zwischen der Zeit, die ein Wunder in Anspruch nimmt, und der Zeit, die es abdeckt. Das Wunder ersetzt Lernen, das möglicherweise Tausende von Jahren gedauert hätte. Es tut dies durch die zugrundeliegende Erkenntnis der vollkommenen Gleichheit des Gebers und Empfängers, auf welcher das Wunder beruht. Das Wunder verkürzt die Zeit, indem es sie zum Kollabieren bringt und so gewisse Abschnitte in ihr eliminiert. Es tut dies allerdings innerhalb der größeren zeitlichen Abfolge. -Textbuch, Kapitel 1, Abschnitt II, Absatz 6
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